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BGH XII ZB 456 11 Vergütung mehrerer Verfahrensgegenstände

FamFG §§ 151, 158
Der Verfahrensbeistand, der sowohl in einer Sorgerechts- als auch in der Umgangs-rechtsangelegenheit bestellt worden ist, hat auch dann einen Anspruch, für beide Angelegenheiten nach § 158 FamFG vergütet zu werden, wenn das Amtsgericht die-se in einem einzigen Verfahren behandelt hat (im Anschluss an die Senatsbeschlüs-se vom 19. Januar 2011 – XII ZB 486/10 – FamRZ 2011, 467 und vom 17. November 2010 – XII ZB 478/10 – FamRZ 2011, 199).

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BGH XII ZB 268 10 Leitsatzentscheidung Vergütung

FamFG § 158
a) Ist der Verfahrensbeistand in einem Kindschaftsverfahren für mehrere Kin-der bestellt, so erhält er für jedes der von ihm betreuten Kinder die Pau-schalgebühr nach § 158 Abs. 7 Satz 2 und 3 FamFG.

b) Für die Entstehung des Vergütungsanspruches des Verfahrensbeistands nach § 158 Abs. 7 Satz 2 und Satz 3 FamFG genügt es, wenn der Verfah-rensbeistand in irgendeiner Weise im Kindesinteresse tätig geworden ist.

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Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Leistungen von Umgangspflegern nach § 1684 BGB

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird im Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) vom 1. Oktober 2010, BStBl I S.846, der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 27. Januar 2015 – IV D 2 – S-7240 / 14 / 10001(2015/0065212), BStBl I S. XXXX, geändert worden ist, in Abschnitt 4.25.2 nach Absatz 7 folgender neuer Absatz 7a eingefügt:
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